IN DER PRESSE
 

s k a p e architects: Auszeichnung für den Umbau der Privatbrauerei Hirt

February 19, 2017

Nicht nur das Bier der Privatbrauerei Hirt wurde kürzlich mit Gold ausgezeichnet, auch Stefan Kogler und sein Team von „s k a p e  architects“ freuen sich über eine Anerkennung beim “Office of the Year” Award. Die Privatbrauerei Hirt wurde von der Jury als herausragendes Beispiel für nachhaltige Gebäudenutzung auserkoren.

 

Der Immobilienspezialist CBRE hat gemeinsam mit SIGNA und der „Presse“ die besten Büros des Landes gesucht. Nun wurden die besten Projekte bei der Preisverleihung in Wien geehrt. Das St. Veiter Architekturbüro „s k a p e  architects“ wurde für den Umbau des 400 Jahre alten Wirtschaftsgebäudes der Privatbrauerei in ein modernes Büro- und Verwaltungszentrum ausgezeichnet. Das topmoderne und dennoch historische Büro- und Verwaltungszentrum der Privatbrauerei Hirt sowie auch Österreichs größter Brauerei-Shop – die Hirter „Bierathek“, ist damit das einzige Projekt aus Kärnten, das mit einer „Office of the Year“-Trophäe ausgezeichnet wurde.

„Wir sind stolz auf diese große Auszeichnung. Besondere Bürogebäude sind zugleich Visitenkarte der Unternehmen, inspirierender Arbeitsplatz für die Mitarbeiter und Räume, in dem wir uns lange und gern aufhalten“, freut sich Stefan Kogler.

 

Umbau mit Fingerspitzengefühl

Der Umbau der Privatbrauerei Hirt begeisterte die Jury vor allem mit der geschickten Materialverwendung und –behandlung. Stefan Kogler über das Projekt: „Die Idee war es, Elemente des ehemaligen Stalles mit seiner Besonderheit und dem Charakter wieder hervorzuheben. Stilvoll wurden in Hirt typische Gewölbe, Ziegel- und Natursteinmauern und Holzdachstühle zu echten Schmuckstücken. Sonnenverbranntes, gebürstetes, altes Stadlholz, kleidet die Räumlichkeiten aus und vermittelt Geborgenheit und Heimat.“

 

Mehrfach ausgezeichnetes Architekturbüro

Privatbrauerei Hirt, Burgruine Taggenbrunn, Bezirksfeuerwehr St. Veit/Glan tragen die Handschrift von Architekt Stefan Kogler und seinem Team von „s k a p e  architects“.

Seit einigen Jahren konzentriert er sich mit seinem Team auf Architekturprojekte, Energieberatung und Projektmanagement. Holz und natürliche Materialien sind dabei stets Begleiter seiner exklusiven Entwürfe. Stefan Kogler zählt zu den mehrfach ausgezeichneten Architeken – neben dem „house of the year“ in London hat er bereits den „gad award“, den Holzbaupreis TU Graz, einen Preis beim „substainable project“, sowie den Eichholzer Preis gewonnen. Nun konnte er den „Office of the Year“-Award für sich entscheiden.

 

CBRE prämiert besonders gelungene Beispiele

Zu den Siegerprojekten des diesjährigen „Office of the Year-Awards“ zählten auch der Wiener Erste Campus der Erste Group, die neuen Büroräumlichkeiten von Mars Austria sowie Doka in Amstetten.

Ambulante Operationen gefragt wie nie: Fast 1.000 Eingriffe im ersten Jahr der „Tagesklinik Sankt Elisabeth“

February 12, 2017

Die „Tagesklinik Sankt Elisabeth“ im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt feiert diese Tage ihr einjähriges Bestehen. Mit der Einrichtung der Tagesklinik wurde ein neues Kapitel in der Gesundheitsversorgung des Ordenskrankenhauses aufgeschlagen. Ein Großteil der chirurgischen und orthopädischen Operationen werden inzwischen ambulant durchgeführt.  Patienten schätzen die Vorzüge einer ambulanten Operation: Der Patient kommt in der Früh - etwa mit Krampfadern oder einem schmerzenden Hammerzeh – wird operiert und kann am Abend bereits nach Hause gehen. Die „Tagesklinik Sankt Elisabeth“ bildet dabei einen wichtigen Grundstein für den Ausbau der chirurgisch orthopädischen Spezialisierung des Elisabethinen-Krankenhauses.

 

Kein langer Spitalaufenthalt

Seit Jänner 2016 bestreitet das Elisabethinen-Krankenhaus neue Wege in der operativen Betreuung seiner Patienten. Zusätzlich zu den stationären Operationen werden parallel dazu tageschirurgische Eingriffe vorgenommen und die „Tagesklinik Sankt Elisabeth“ ist erfolgreicher als erwartet. „Unsere Patienten können hier an ein und demselben Tag aufgenommen, operiert und wieder entlassen werden,“ nennt der Medizinische Direktor und Vorstand der Abteilung für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Prim. Dr. Manfred Kuschnig die Gründe für den großen Zuspruch der Klinik. „Das entspricht offenbar ganz den Vorstellungen des modernen Gesundheitswesens, wie sowohl die Zahlen, als auch die vielen positiven Rückmeldungen unserer Patienten belegen“, freut sich Kuschnig.

 

Fast jeder dritte orthopädische oder chirurgische Patient des Elisabethinen-Krankenhauses, wird tagesklinisch versorgt, heißt es bei der ersten Jahresbilanz.

Knapp 1.000 tageschirurgische Eingriffe wurden seit dem Start vorgenommen, die vorab geschätzten 700 Eingriffe pro Jahr wurden im ersten Jahr bereits deutlich übertroffen.  

 

Verkürzte OP-Wartezeiten

Diese verkürzte Aufenthaltsdauer entlastet in vielerlei Hinsicht den Patienten – und natürlich auch das gesamte Gesundheitssystem. „Patienten ersparen sich die Risiken einer Vollnarkose und einen Spitalsaufenthalt von zwei bis drei Tagen. Außerdem erwarten wir uns eine Reduktion der OP-Wartezeiten“, so der Vorstand der Chirurgie Prim. Dr. Wolfgang Smetanig.

 

Schwerpunkt Chirurgie und Orthopädie

Das Spektrum reicht dabei von kleinen orthopädischen Eingriffen an Hand und Fuß, wie etwa der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms (eingeengter Nerv im Handgelenk), einer Hammerzehe oder dem Hallux valgus bis hin zur Venenoperation. Von Patienten vermehrt nachfragt werden auch Gallenblasen-Operationen sowie operative Eingriffe im Enddarmbereich. Auch Leisten- und Nabelbruch-Operationen werden im tageschirurgischen Setting angeboten. „70 Prozent der Krampfadern-Operationen werden bereits tageschirurgisch durchgeführt“, erklärt Chirurg Prim. Dr. Smetanig.

 

Schnell und schonend operiert

„Ob eine Operation ohne stationären Aufenthalt möglich ist, entscheidet sich vorab im Rahmen der Voruntersuchung im Elisabethinen-Krankenhaus. „Einige Tage vor der OP gibt es für unsere Patienten ein chirurgisches Aufklärungsgespräch, im Anschluss daran werden in der Anästhesieambulanz die Details der Narkose besprochen. Am Operationstag wird der Patient morgens im Spital aufgenommen und unmittelbar danach operiert“, schildert Smetanig den Ablauf.

 

Dank schonender und schmerzvermeidender Operationstechnik sowie moderne Narkoseformen ist es möglich, einen Patienten mit Leistenbruch noch am selben Tag wieder aus dem Krankenhaus zu entlassen“, klärt Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, D.E.A.A., Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie & Intensivmedizin, auf. Dabei stellt das Elisabethinen-Krankenhaus in jedem Fall sicher, dass der Rücktransport des Patienten gewährleistet und dieser mit entsprechenden Medikamenten und gegebenenfalls Gehstöcken (im Falle eines Eingriffes am Fuß) oder anderen Hilfsmitteln ausgerüstet ist.

Wenn nötig auch über Nacht bleiben

 „Selbstverständlich kann ein Patient, der sich nach einem tageschirurgischen Eingriff nicht so gut fühlt, auch auf der Station bleiben. Niemand wird von uns frühzeitig nach Hause geschickt“, betont der Vorstand der Chirurgie, Prim. Dr. Smetanig.  

 

Tagesklinik zum Wohlfühlen

Die „Tagesklinik Sankt Elisabeth“ präsentiert sich als moderne Abteilung mit Wohlfühlatmosphäre: „Die Tagesklinik soll ein angenehmes Umfeld bieten“, betont Pflegedirektorin Christine Schaller-Maitz, MSc.. „Ein Vorteil ist auch, dass die Versorgung durch fachkompetentes und erfahrenes Personal erfolgt. Zudem wird der Patient von Beginn bis zum nach Hause gehen vom selben Pflegepersonal betreut“., betont Schaller-Maitz, MSc.. Die Station umfasst sechs Betten (vier Chirurgie und zwei Orthopädie). 

Kostengünstiger Betrieb

Die Einführung solcher Tageskliniken wie jene im Elisabethinen-Krankenhaus ist Teil des Regionalen Strukturplans Gesundheit des Landes Kärnten (RSG 2020). Im Gesundheitsplan sind vier tagesklinische und sechs wochenklinische Betten vorgesehen. Stationen sollen entlastet und Krankenhäuser rentabler gemacht werden. Aber auch für das Krankenhaus bringt die Tagesklinik Vorteile, denn hier wird gespart ohne Qualität zu verlieren. „Die Versorgung der Patienten muss effizient und wirtschaftlich sein, aber auch den höchsten Standard bieten“, so der Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt Mag. Michael Steiner, MAS.

Krankenhaus St. Veit neuer Partner des Krebszentrums Graz (CCC)

January 09, 2017

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan ist ab sofort Netzwerkpartner des „Comprehensive Cancer Center Graz“ (Krebszentrum Graz) der Medizinischen Universität Graz und intensiviert damit die Zusammenarbeit. Diese Kooperation steht für die bestmögliche Behandlung und Begleitung von Tumorpatienten als auch für eine enge Zusammenarbeit in der Krebsforschung.  Durch die Kooperation erreicht der Patient zum einen die Expertise der behandelnden Ärzte vor Ort, zum anderen die Kompetenz universitätsmedizinischer Experten. Vertreter der Häuser unterzeichneten nun eine Zusammenarbeitsurkunde, die diese Partnerschaft festlegt.

 

Enge Kooperation von Forschung und Medizin

Das „Comprehensive Cancer Center Graz“ (CCC Graz) und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan haben ihre Partnerschaft ausgeweitet. In einer Kooperationsurkunde haben die beiden Häuser Eckpunkte für die Zusammenarbeit festgelegt.

„Wir freuen uns, als Partner des CCC Graz unseren Patienten ein künftig noch besseres Behandlungsspektrum bieten zu können. Nicht jede Erkrankung verläuft gleich, nicht jeder Patient reagiert gleich auf die Therapie. Deshalb ist uns die Abstimmung mit den Medizinern des LKH-Universitätsklinikum Graz sowie den Wissenschaftlern an der Medizinischen Universität Graz sehr wichtig“, so der Ärztliche Direktor und Vorstand der Chirurgie am Krankenhaus St. Veit, Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, FACS anlässlich der offiziellen Unterzeichnung des Kooperationsurkunde.

 

Vorteile für die Patienten

Mit der Kooperation könnten die Therapiemöglichkeiten ständig verbessert werden und der Austausch über neueste Therapiekonzepte und Richtlinien werde noch enger, erklärt der Onkologe Prim. Siebert.

 

Als Vorteile ergeben sich für st veit zudem:

  • Die regelmäßige Teilnahme von Experten der Universitätsklinik an den Tumorbesprechungen in St Veit

  • die Überleitung kritischer Patienten an Krebszentrum Graz (CCC)

  • Zweitmeinungsmöglichkeit für das Krankenhaus 

  • Leitlinienkonforme, gemeinsam abgestimmte Therapie und Nachsorge 

  • Einbringung der Patienten in interdisziplinäre Fallkonferenzen 

  • Qualitätssicherung, u.a. über Zertifizierung 

  • und die Patienten haben die Möglichkeit an aktuellen Studien teilzunehmen. 

 

Starke Kooperation zum Wohle der Gesundheitsforschung

Für die zukünftige Zusammenarbeit des Krankenhauses St. Veit und dem Comprehensive Cancer Center Graz „sind bereits einige Themenschwerpunkte geplant. „Vor allem in der Forschung werden wir mit den Kollegen in St. Veit/Glan eine enge Zusammenarbeit bei Klinischen Studien sowie wissenschaftliche Publikationen  forcieren“, wie die Sprecherin des CCC Graz, Univ.-Prof.in Dr.in Karin Kapp, Leiterin der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie, Med Uni Graz und Univ.-Prof. Dr. Gernot Brunner, Ärztlicher Direktor des LKH-Univ. Klinikum Graz, gemeinsam hervorheben.

 

Aber auch in der Lehre sowie der Aus- und Fortbildung von MedizinerInnen und WissenschafterInnen wird die geballte Expertise der beiden Zentren zielgerichtet eingesetzt. So werden Laienveranstaltungen, Kongresse und Symposien künftig gemeinsam veranstaltet, um ein noch breiteres Spektrum abbilden zu können.

 

St. Veit: Mehrfach ausgezeichnetes Lehrkrankenhaus

Das seit 2010 nach den Kriterien von pCC (pro Cum Cert) inkl. KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität) zertifizierte Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten Wien und Graz. In Zusammenarbeit mit der MedUni Innsbruck hat das Haus Lehrabteilungen für Chirurgie und Anästhesiologie/Intensivmedizin. Das Ordensspital ist auch Mitglied im Österreichischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen.

 

Ein starkes Bündnis gegen Krebs

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Doch Fortschritte bei Früherkennung, Diagnostik und Therapie bewirken, dass die Sterblichkeit infolge von Krebserkrankungen seit vielen Jahren zurückgeht. Zu diesen Fortschritten tragen vor allem spezialisierte medizinische Einrichtungen bei, die durch intensive Forschung bestehende Diagnose- und Therapieverfahren weiterentwickeln und zugleich die Behandlungsprozesse nachhaltig verbessern.

 

Comprehensive Cancer Center Graz (CCC Graz)

Ein solches Zentrum ist das „Comprehensive Cancer Center Graz“ (Krebszentrum Graz). Dort bündelt sich die geballte Expertise der Mediziner am LKH-Universitätsklinikum Graz sowie der Wissenschaftler an der Medizinischen Universität Graz auf dem Gebiet der onkologischen Therapie. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe spiegelt sich bereits in vielen erfolgreichen Forschungsprojekten und innovativen Therapiemöglichkeiten der Krebserkrankung wider.

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